Ich gebe an dieser Stelle zu, dass ich den Artikel zurückversetzt veröffentliche!
Heute ist der Tag an dem ich gegen A/H1N1 geimpft worden bin. Um exakt 17:43 MEZ wurde mir der Impfstoff in einer Feuer und Rettungswache in Hagen injiziert. Dabei handelte es sich um denselben Impfstoff der auch für den Rest der Bevölkerung vorgesehen ist.
Anfangs war ich dagegen mich impfen zu lassen, aber während meiner jährlichen 30 Stündigen Fortbildung im Rettungsdiens, konnte mich die Leitung des Rettungsdienstes der Stadt Hagen davon überzeugen mich Impfen zu lassen.
Es war ein kurzer Picks in den linken Arm. Es tat nicht weh und gebrannt hat dabei auch nichts.
Nach der Spritze musste ich in einen Aufenthaltsraum in dem ich 30min verbleiben musste. Zur Beobachtung. Danach konnte ich wieder Autofahren und fuhr zum Feuerwehrdienst.
Ich habe ziemliche Kopfschmerzen und leichte schmerzen im Arm. Ich gehr heute früh ins Bett und versuche zu schlafen.
Ich habe heute morgen lange ausgeschlafen (meinem Studentendasein sein dank.) Ich habe sehr schlecht geschlafen. Nicht wegen der Kopfschmerzen, sondern wegen der schmerzen im Arm und weil ich immer auf der linken Seite schlafe. Bekannterweise der Ort an dem ich die Impfung reinbekommen habe.
Dennoch geht es mir heute sehr gut. Ich habe kein “dickes Ei” auf meiner Schulter und der Arm ist mir auch noch nicht abgefallen. Bis MIttag habe ich mir einfach ruhe gegönnt und bin dann gegen 16:00 Uhr zu meiner Freundin gefahren. Jedoch musste ich hinter meinem Zug herlaufen. Danach brannte mir der Arm. Aber das dies nicht ausbleiben wird, war mir klar. Auch heute Abend plagen mich Kopfschmerzen. Gehe jetzt gleich ins Bett. Hoffe das ich morgen mehr Energie habe, die werde ich brauchen….
Ich Lebe immer noch
Am Anfang dachte ich, dass wenn mir etwas passieren müsse, dann an einem Freitag den 13. Huch noch keinem Aufgefallen??? Naja. Wie schon geschrieben: Mir geht es gut. Der Tag an sich war sehr anstrengend. Nachdem ich heute morgen ganz normal meiner Arbeit in der Uni nachging, gab es dann auf einmal sehr, sehr viel zu tun als die Wahlvorschläge reinkamen (Ich arbeite derzeit an der Organisation der diesjährigen Senatswahlen der UniWuppertal) wurde es ca. 6h lang ziemlich hektisch. Aber im großen und ganze viel mir mein Arm dabei nicht mehr ins Gewicht.
Abends warteten meine Freundin und ich auf ihren neuen Kühlschrank (Die Leute die ihn lieferten waren sehr nett, jedoch haben sie den PVC-Boden meiner Freundin auf dem Gewissen). Als dieser endlich da war sagten Sie uns, dass er nun 8 Stunden aufrecht, ausgeschaltet da stehen muss. Tolle Wurst, oder besser aufgetaute Wurst. Essen war heut Abend auf jeden Fall lecker und reichlich;-) Den Arm und die Impfung merke ich nur durch ein leichtes drücken im Kopf, aber nichts weltbewegendes mehr.
Ich habe heute gehört, dass es Menschen gibt die weniger Glück hatten mit der Impfung. Sie starben kurz nach der Injektion. Jedoch litten sie alle an schweren Vorerkrankungen am Herzen oder an der Lunge.
Mir geht es gut.
[Update]
Heute ging es mir ausgesprochen gut. Ein paar Tage nach der Impfung merkr ich nun fasst gar nichts mehr. Es ist immer noch ein bisschen druck in meinem Kopf aber durch ein bisschen Schlaf wird sich das schon erledigen Wie sich später heraussstellte sollte sich das als eher schwierig erweisen. Meine Freundin und ich wollten abends noch auf einn Geburtstag, jedoch war uns davor nach essen gehen. Wir entschieden uns für einen Spanier und innerhalb kürzester Zeit lies sich meine Freundin diese Idee doch noch einmal durch den Kopf gehen… . Der Abend war gelaufen und der Geburtstag leider ins Wasser gefallen. Der letzte Ziel des Abends: Ins Bett und nach Möglichkeit schlafen…
Es ist 02:30 Uhr morgens. Mein Pieper geht und die Nacht ist für mich gelaufen. Eine Scheune brennt und vor morgens um 10:00 werde ich nicht zu Hause sein. Gott sei Dank sind keine Tiere oder Menschen an dem Brand beteiligt, so dass es sich relativ schnell um eine Schadenseindämmung handelt.
Es ist 09:30 Uhr. Ich bin wieder zu Hause und gar nicht müde. Erstmal. Nach dem Frühstück ändert sich auch dieser Zustand schlagartig und mir fallen die Augen zu. Eine Stunde zum schlafen muss reichen. Vorallem weil ich um 12:00 Uhr einen Badmintonplatz reserviert habe. Das Spiel macht Spaß. Ich gewinne erstmals in einem Badmintonmatch
. Ich komme nach Hause und lege mich noch hin. Dannach auf zu meiner Freundin. Von der Impfung merke ich außnahmsweise mal gar nichts.
05:30 Uhr. Nein es ist nicht der Pieper, nur der Wecker klingelt… . Auf zur Arbeit. Ein Workshop in der Uni verlangt nach meinem technischen Verständnis
. Kurzum: Beamer aufbauen, Laptop anschliessen. Alles ist in Ordnung. Mein Arm tut nicht weh, aber ein leichter Schnupfen mach sich breit.
Naja soweit ein arbeitsreicher Tag, aber wenn man von dem ausbrechenden Schnupfen absieht, ging alles gut.
Morgens aufstehen und wie immer zur Arbeit. Diesmal kriechend. Der drecksschnupfen hält sich. Eine Nebenwirkung der Impfung?? Keine Ahnung. Fakt ist: Der Schnupfen sorgt dafür das ich mich schwerlich konzentrieren kann und meine Arbeit mir nicht so leicht von der Hand geht wie sonst. Ich fahre heute nach Hause. Eigentlich möchte ich Sport machen, aber irgendwie halte ich das an diesem Tag für keine gute Idee. Die Couch, mein Fernseher, eine “neue” Fernsehserie und eine Großpackung Taschentücher erscheinen mir als seeeeehhhhhrrrrrr viel bessere Idee.
Abend rufe ich noch meine Freundin an und tue das was jeder richtige Mann macht. Ich klage Ihr mein Leid. Unzwar so richtig ( Sorry Schatz!!) . Im Laufe des Gesprächs fällt mein Augenmerk auf eine kleine Flasche auf meinem Fensterbrett. Ich hatte sie schon vergessen. Meine Rettung: Das Nasenspray!!! Nachdem ich mich von meiner Freundin veabschiedet habe gibt es noch mal eine ordentliche Dröhnung! Ich schlafe wie ein Baby. Vermutlich wie ein schnarchendes Baby….
06:15. Hagen. Die Frisur sitzt. Schnupfen weg! Das wird ein erfolgreicher Tag! Ich fahre wieder zum Workshop um die Technik heute an einem neuen Ort aufzubauen.
09:00 Uhr. Wuppertal. Die Frisur sitzt immer noch. Eigentlich ist die Technik kein Thema. Aber irgendwie will das heute nicht klappen. Der Rechner bekommt kein Signal vom Beamer und der Beamer kein Signal vom Rechner.
09:05 Uhr. Wuppertal. die Frisur ist zerstört.Fehlersuche. Ein kleiner, aber defekter Signalverstärker zum Deckenbeamer erweist sich als Achilles Ferse. Kaum ist dieser “beseitigt” funktioniert die Technik tadellos. Aber wofür war dann der verstärker da?
14:00 Uhr. Zwischen Hagen und Wuppertal. Meine Freundin und ich fahren heute zu mir. Zwar getrennt, aber immerhin habeich sie heute bei mir. Von der Impfung merke ich nichts mehr. Sieben Tage später scheint alles gut zu sein.